Activision Blizzard schließt "Guitar Hero"-Abteilung

Wirtschaft & Firmen Der Spiele-Hersteller Activision Blizzard wird keine neue Version von "Guitar Hero" mehr auf den Markt bringen. Die entsprechende Abteilung wird geschlossen. Das Spiel war zwar sehr erfolgreich, allerdings rechnet inzwischen niemand mehr damit, dass neue Versionen noch ausreichend starke Verkaufszahlen bringen, um eine Aufrechterhaltung der Entwicklung zu rechtfertigen.

Wie Activision Blizzard mitteilte, werden im Rahmen der Auflösung der Abteilung und der daraus folgenden Restrukturierung rund 500 Mitarbeiter entlassen. Insgesamt verfügt das Unternehmen über etwa 7.000 Beschäftigte. Daran soll sich letztlich auch nichts ändern, weil an anderer Stelle Neueinstellungen geplant sind.

Der Ausstieg aus der Weiterentwicklung des Musik-Spiels folgt damit dem Beispiel des Konkurrenzproduktes Rock Band. Dessen Entwicklungsstudio hatte der Medienkonzern Viacom verkauft und im Anschluss die Tochterfirma MTV Games, von der das Produkt vermarktet wurde, geschlossen.
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