IANA verteilt aktuell die letzten IPv4-Adressen
Zwei der letzten sieben Adress-Blöcke, die bisher frei waren, wurden gestern an die APNIC überschrieben. Bei dieser handelt es sich um den zentralen Registrar für den asiatisch-pazifischen Raum. Von dieser werden die Adressen wiederum an Provider in den einzelnen Ländern vergeben.
Fünf Blöcke verbleiben derzeit noch. Diese werden in Kürze nach einem bereits länger feststehenden Verfahren an die fünf kontinental organisierten Registrare übergeben. Diese rechnen damit, dass ihre Pools sich anschließend ebenfalls recht schnell leeren werden.
Das für Europa und den Mittleren Osten zuständige Ripe NCC wird voraussichtlich spätestens im September die letzte IP-Adresse an ein Unternehmen vergeben. Die Beteiligten betonten daher erneut nachdrücklich die Notwendigkeit, den Umstieg auf das neue Internet Protocol in Version 6 (IPv6) zu forcieren.
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Christian Kahle
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