Droids bringen Motorola Mobility in die Gewinnzone
Das Unternehmen, dass durch die Abspaltung der Mobiltelefon-Produktion vom restlichen Motorola-Konzern entstand, konnte das vierte Quartal mit einem Gewinn abschließen. 4,9 Millionen Smartphones setzte der Hersteller in den drei Monaten ab.
Gut liefen insbesondere die Droid-Modelle, die in den USA über den Mobilfunkbetreiber Verizon vertrieben werden. Hier droht allerdings Ungemach, da jetzt auch das iPhone bei Verizon zu haben ist. Dieses war in den USA bisher exklusiv bei AT&T zu haben - einem Netzbetreiber, der von vielen Nutzern wegen seiner geringen Netzqualität gemieden wird.
Das vierte Quartal schloss das Unternehmen mit einem Nettogewinn von 80 Millionen Dollar ab. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres musste noch ein Verlust von 204 Millionen Dollar hingenommen werden. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um 21 Prozent auf 3,43 Milliarden Dollar.
Im traditionell schwächeren ersten Quartal rechnet Motorola Mobility allerdings erst einmal wieder mit Verlusten. Das gesamte Geschäftsjahr will man allerdings mit schwarzen Zahlen abschließen. Dazu sollen verschiedene neue Produkte beitragen, wie beispielsweise das Xoom-Tablet, dass mit Googles Betriebssystem Android 3.0 bestückt sein wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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