Wikileaks-Informant klagt über Bedingungen in Haft
Ebenso überflüssig sei die besondere Überwachung, sagte der angebliche Informant der Whistleblowing-Plattform Wikileaks laut seinem Anwalt, so 'CNN'. Ferner sei es ein Missbrauch der Befugnisse durch die Zuständigen, Manning zur Verhinderung von Selbstverletzungen unter ständige Kontrolle zu stellen.
Der US-Soldat Bradley Manning darf seine Zelle pro Tag nur für eine Stunde verlassen. Zudem soll alle fünf Minuten ein Wächter prüfen, ob es dem Mann gut geht. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich der Gefangene selbst verletzt.
Vermutlich ist dies auf eine Empfehlung des zugehörigen Psychiaters zurückzuführen. Angeordnet wurde diese besondere Form der Überwachung im Dezember des vergangenen Jahres für die Dauer von einer Woche.
Obwohl der Psychiater die Aufhebung der Kontrollen empfohlen habe, soll sich bis jetzt nichts verändert haben.
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