Mozilla blockiert die Skype-Toolbar für den Firefox

Browser Das Software-Unternehmen Mozilla hat die Skype-Toolbar für den Firefox gesperrt. Das Addon hatte zuvor bei zahlreichen Anwendern für Probleme gesorgt. Binnen einer Woche gingen über die Crash-Report-Funktion allein 40.000 Meldungen über Abstürze des Browsers ein, die von der Toolbar ausgelöst wurden. Nutzer beklagten außerdem, dass die Zeitdauer für die Darstellung von Webseiten nach der Installation deutlich gestiegen ist.

Die Toolbar durchsucht Webseiten unter anderem nach Telefonnummern. Diese können dann durch einen Klick sofort via Skype angerufen werden. Die Analyse des Quelltextes arbeitete aber offenbar nicht gut genug und sorgte dafür, dass der Browser um den Faktor 3 bis 8 verlangsamt wurde, hieß es.

Bei Mozilla sieht man es als Problem an, dass das Addon unter Windows automatisch mitinstalliert wird, wenn ein Nutzer Skype auf seinem System einrichtet. Dadurch waren auch zahlreiche Anwender betroffen, die sich die Software nicht auf eigenen Wunsch heruntergeladen haben.

Die Firefox-Entwickler stehen derzeit mit ihren Kollegen bei Skype in Kontakt und arbeiten mit diesen gemeinsam an einer Behebung der Probleme. Ist dies erfolgreich, soll die Toolbar wieder freigegeben werden. Nutzern ist es aber auch möglich, die automatische Sperre im Browser manuell aufzuheben, wenn sie das Addon trotz der Probleme weiterhin verwenden wollen.
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