Telekom: Stromverbrauch automatisch übermitteln
Der Telekommunikationskonzern übermittelt jetzt für ein Pilotprojekt Stromdaten von 200 Haushalten an die Stadtwerke Duisburg, teilten die Partner mit. Dies diene einerseits der Vorbereitung für die Einführung von variablen Energie-Tarifen.
Das Projekt gilt aber auch als Bestandteil des Aufbaus von Smart Grids. Dabei handelt es sich um Versorgungs-Infrastrukturen, die mit Unterstützung von IT-Systemen gesteuert werden. Diese sind eine wichtige Voraussetzung für die Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energieträger.
Das Smart Metering der Deutschen Telekom erfülle demnach sowohl national und international anerkannte Sicherheitsanforderungen wie die ISO 27001 als auch die Datensparsamkeit nach Bundesdatenschutzgesetz. Energieversorger, Messstellenbetreiber und die Wohnungswirtschaft bezahlen für diesen Dienst einen monatlichen Festpreis. Die Telekom geht mit der dafür notwendigen Kommunikationsinfrastruktur in Vorleistung und erschließt auch Neubaugebiete, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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