Portal wehrt sich gegen Übernahme durch Springer
Der Verlag hatte in der letzten Woche ein Angebot an die Aktionäre des französischen Portals veröffentlicht. 34 Euro sei man bereit für jede Aktie zu zahlen. Der Seloger stellte nun allerdings klar, dass die Offerte nicht abgesprochen gewesen sei.
Es handele sich demnach um den Versuch einer feindlichen Übernahme, den man nicht hinnehmen wolle. Immerhin erschließe sich nicht, wo die von Springer angepriesenen Synergien zwischen den beiden Unternehmen liegen sollen, hieß es.
Bei Seloger geht man also davon aus, dass der deutsche Verlag lediglich zu eigenen Gunsten im Netz expandieren will und man selbst kaum Vorteile aus einem Zusammenschluss hätte. Entsprechend scharfe Worte waren so auch aus Frankreich zu vernehmen: Man werde alles tun, um eine Übernahme zu verhindern, so die Stellungnahme des Aufsichtsrates.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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