Depressions-Risiko steigt durch starke PC-Nutzung

Forschung & Wissenschaft Wenn Jugendliche zu viel Zeit vor dem Rechner verbringen steigt das Risiko einer Erkrankung an Depressionen. Das hat eine in China durchgeführte Studie nun nachgewiesen. In einer Gruppe von Jugendlichen, die täglich eine Zeit von fünf bis teilweise über zehn Stunden damit verbringen, um Internet unterwegs zu sein oder zu spielen, wurde eine 50-prozentig höhere Rate an Depressions-Erkrankungen festgestellt als in einer Vergleichsgruppe, deren Mitglieder deutlich weniger Zeit vor dem Computer verbringen.

Wie die Forscher, die die Studie durchführten, mitteilten, besteht offenbar ein sehr direkter Zusammenhang zwischen einem Suchtverhalten und anschließenden Depressionen. Viele der Erkrankten wiesen demnach schon länger Sucht-Sympthome auf und wurden beispielsweise schnell unruhig, wenn sie keinen Zugang zu ihrem Rechner hatten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen steigt beispielsweise das Risiko einer Depressions-Erkrankung massiv an, wenn wenig Schlaf und andauernder Stress durch die Nutzung von Online-Spielen zusammenkommen. Da es sich um die erste Studie handelte, die genau dieses Themenfeld abdeckte, müssen allerdings noch zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden, um wirklich gesicherte Zahlen benennen zu können.
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