Streit um Flash hat Adobe-Geschäft nicht geschadet

Wirtschaft & Firmen Der Software-Hersteller Adobe hat geschäftlich keinen Schaden an der Auseinandersetzung mit Apple um seine Flash-Technologie genommen. Das geht aus den nun vorgestellten Quartalsbilanzen hervor. Die Veröffentlichung der fünften Version der Creative Suite sorgte im Jahresvergleich für eine Umsatzsteigerung von 704,7 Millionen Dollar auf 943 Millionen Dollar, teilte das Unternehmen mit. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 148,6 Millionen Dollar.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Adobe einen Überschuss von 126,1 Millionen Dollar ausgewiesen. Das Management geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung der Geschäftszahlen auch in den kommenden Monaten fortsetzt.

Bereits jetzt lägen die Verkaufszahlen der neuen Version der Creative Suite um 15 Prozent höher als beim Vorgänger in der gleichen Zeitspanne. Trotz des Streits mit Apple habe man außerdem mit Flash-relavanten Produkten sogar eine Absatzsteigerung von 22 Prozent erreicht, hieß es.

Soeben hat Adobe auch eine Flash-Version für den Einsatz auf Android-Smartphones auf den Markt gebracht. Das soll zu einem weiteren Schub für die Technologie führen. "Jene, die kein Flash auf ihren Smartphones haben, werden sich noch wünschen, sie hätten es", ist sich Adobe-Chef Shantanu Narayen sicher.
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