"Rdio": Skype-Gründer bringen neuen Musikdienst
Friis und Zennström machten sich bereits durch die Entwicklung der Filesharing-Plattform Kazaa und des VoIP-Dienstes Skype einen Namen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten haben sie für ihren neuen Dienst den Segen der Musikindustrie.
Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Abo-Angeboten liegt einer der Schwerpunkte bei Rdio auf Social Networking-Funktionen. So können Nutzer beispielsweise erkunden, was ihre Freunde an neuer Musik entdeckt haben und diese nach Bedarf in eigene Playlisten aufnehmen.
Ebenso gibt es Funktionen, um sich mit anderen Usern über Musik auszutauschen. Rdio bietet dabei Zugriff auf eine Datenbank mit rund 5 Millionen Tracks, was im Vergleich zu anderen Angeboten - insbesondere da sich der neue Service erst einmal nur in einer geschlossenen Beta-Phase befindet - schon ein recht großer Bestand ist.
Rdio verfügt dafür über Nutzungslizenzen von allen vier Major Labels sowie über Verträge mit einer Reihe kleinerer Anbieter. Ein weiterer Vorteil: Man muss keine separate Software installieren, mit der die DRM-geschützte Abo-Musik wiedergegeben werden kann. Statt dessen funktioniert der Dienst auch direkt im Browser.
Die Monatsgebühr liegt den Angaben zufolge bei 4,99 Dollar für die Web-Version. Will der Nutzer den Dienst auch mit seinem Smartphone nutzen, steigt der Preis auf 9,99 Dollar.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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