Verbraucherzentrale warnt vor Top-of-Software.de
Mit der Weiterverbreitung von kostenlosen Programmen Dritter versuchen die Drahtzieher der Seite, unbedarfte Internetnutzer abzukassieren. "Lassen Sie sich durch Rechnungen und Mahnschreiben der Firma nicht einschüchtern", heißt es in einer Stellungnahme der Verbraucherzentrale. "Weisen Sie die Zahlungsaufforderungen des Anbieters mit der Begründung zurück, dass kein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen ist."
Die Betroffenen hatten auf der Seite nach kostenlosen Programmen wie OpenOffice, dem Flash Player oder nach Virenschutz-Software gesucht. Nach mehreren Klicks kamen sie zu einer Anmeldeseite. Neben einer Eingabemaske für persönliche Daten fand sich dort ein kaum erkennbarer Hinweis auf Kosten in Höhe von 96 Euro und eine Laufzeit von einem Jahr.
In der Annahme, die geforderten Daten seien lediglich für den bekanntermaßen kostenlosen Download der Software nötig, haben die meisten diese Klausel übersehen. Die Rechnung und auch die Mahnung kommen per E-Mail. Der Versuch einer Antwortmail scheiterte aber. Die Verbraucherzentrale bietet auf ihrer Webseite Musterschreiben an, mit denen man den Forderungen widersprechen kann.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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