OpenOffice: Kampagne gegen Download-Abofallen
Wer über eine Internet-Suchmaschine oder andere Links auf die Seiten eines solchen "schwarzen Schafes" gelangt, der merkt oft gar nicht, dass er mit dem Herunterladen von OpenOffice.org ein mehrjähriges Abonnement mit Kosten von mehreren hundert Euro abschließt. Schon bald flattert eine Rechnung ins Haus - mit unmissverständlichen Mahnungen und oft harschem Verweis auf Rechtsanwälte und Inkassounternehmen.
Wird nicht bezahlt, machen diese Firmen Druck. Es bringt darüber hinaus das Ansehen und den Gedanken der freien Software in Misskredit. Reagieren Sie nicht auf Rechnungen, Mahnungen und Drohbriefe. Denn in der Regel kommt es, trotz großartiger Ankündigungen der Anbieter, zu keinem Gerichtsverfahren.
OpenOffice.org sammelt alle Hinweise auf dubiose Fälle und Internetseiten. Diese leiten sie an interessierte Suchmaschinen weiter, um so die Möglichkeit zu schaffen, zwielichtige Downloadseiten aus den Werbeeinblendungen zu entfernen. Dazu brauchen sie Unterstützung in Form von Internetadressen entsprechender Anbieter, aber auch Informationen wie Screenshots der entsprechenden Seite, Kopien von Rechnungen, Mahnungen, E-Mails usw.
Weitere Informationen: OpenOffice.org und Abofallen
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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