Adobe reagiert auf Kritik von Apple-CEO Steve Jobs

Wirtschaft & Firmen Vor wenigen Tagen hat sich Steve Jobs im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung über die in der letzten Zeit häufiger kritisierte fehlende Flash-Unterstützung ausgelassen. Zu diesem Thema hat nun auch Adobe Stellung bezogen. Über den offiziellen 'Blog von Adobe' stellt der CTO Kevin Lynch seine Sicht der Dinge dar. Lynch geht davon aus, dass einige vermutlich überrascht waren, als das "magische Gerät" ohne Flash-Unterstützung vorgestellt wurde. Dabei wurde die Flash-Technologie doch ursprünglich sogar für den Einsatz auf diesen Geräten entwickelt. Immerhin sei dies schon vor über 15 Jahren gewesen, so der Adobe-CTO.

Grundsätzlich habe Adobe es in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt, das die Flash-Technologie auf den Geräten von Apple lauffähig ist. Entsprechende Apps, mit denen das Abspielen der Flash-Inhalte möglich ist, stehen im App Store zur Verfügung.

Die Entwickler von Adobe sind zudem den eigenen Angaben zufolge bereit, Flash im Browser der Geräte laufen zu lassen. Allerdings soll der Erfolg dieser Pläne an einer mangelnden Kooperationsbereitschaft von Apple scheitern, heißt es.

Steve Jobs sagte im Zuge der besagten Mitarbeiterversammlung angeblich, dass Apple die Flash-Technologie wegen einigen Fehlern im Adobe-Plugin nicht unterstützt. In den Augen des Apple-Chefs wird man in Zukunft den Fokus vor allen Dingen auf HTML5 und die damit verbundenen Möglichkeiten der Videowiedergabe im Netz legen.

Auch auf diese Aussage geht Kevin Lynch von Adobe ein. Seiner Meinung nach seien die Möglichkeiten, die HTML5 in Sachen Videowiedergabe bietet, kein Ersatz für Flash. An dieser Tatsache soll sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern, sagte Lynch.
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