Angriff: Google sucht Spione in den eigenen Reihen
Die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet unter Berufung auf zwei nicht näher bezeichnete Quellen, dass die Opfer des Hacker-Angriffs gezielt ausgesucht wurden. Diese Informationen sollen die Angreifer von chinesischen Google-Angestellten erhalten haben.
Der für das Auslesen von Informationen genutzte Trojaner, eine Modifikation von "Hydraq.A", öffnet eine Backdoor, so dass die Angreifer Zugriff auf sämtliche Daten der infizierten Rechner hatten. Die Opfer wurden gezielt ausgewählt, denn sie hatten Zugriff auf bestimmte Bereiche des Google-Netzwerks, die für die Hacker interessant waren.
Eine Google-Sprecherin wollte sich zu diesem Bericht nicht äußern. Kurz nach dem Bekanntwerden der Angriffe hatte Google in China diverse Mitarbeiter vom internen Netzwerk ausgeschlossen. Andere Angestellte wurden beurlaubt oder in andere Abteilungen versetzt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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