Versatel will keine Privatkunden mehr gewinnen
"Früher lag unser Schwerpunkt auf dem Privatkundengeschäft, jetzt reagieren wir auf die ökonomischen Realitäten", sagte Alain Bandle der Zeitung. Der DSL-Markt nähere sich seiner Sättigungsgrenze und es ginge zunehmend darum, bei anderen Anbietern die Kunden abzuwerben.
Dies führt dazu, dass die Kosten für die Gewinnung neuer Nutzer deutlich steigen, während das Wachstum zurückgeht. Daran habe Versatel kein Interesse, so Bandle. Die eigene Infrastruktur soll nun verstärkt an andere Anbieter vermietet werden. Vor allem Mobilfunkbetreiber habe man dabei im Blick. Entsprechende Gespräche würden schon geführt - wenn auch erst in einem frühen Stadium.
Aber auch für herkömmliche Provider will man sich als Infrastruktur-Betreiber interessant machen. Hier könne Versaltel Alternativen zur Anmietung von VDSL-Verbindungen der Deutschen Telekom bieten. Zwar muss dafür das eigene Netz noch ausgebaut werden, aber man sieht durchaus die Möglichkeit sich hierbei mit Großkunden zusammenzuschließen und die Kosten zu teilen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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