Illegale Kopien: Microsoft durchsucht Auktionsseiten

Wirtschaft & Firmen Die auf Markenschutz spezialisierte Firma OpSec Security und Microsoft arbeiten derzeit daran, die zunehmende illegale Verbreitung von gefälschter Software über Auktionsseiten zu bekämpfen. Mithilfe einer speziell entwickelten Technologie durchsuchen die Experten von OpSec für Microsoft verschiedene Online-Handels-Plattformen, teilte der Software-Konzern mit. Dabei wird nach ersten Hinweisen gefahndet. Die von der Software herausgefilterten verdächtigen Produkte werden im nächsten Schritt von OpSec manuell weiter untersucht.

"Erhärtet sich dabei der Verdacht, dass es sich um eine Raubkopie handeln könnte, setzen wir national und international vertretene Testkäufer ein", sagte Hubert Neuner, Geschäftsführer von OpSec. "Die anonymen Testkäufe liefern uns wichtige Informationen über den Verkäufer. Außerdem kann Microsoft mithilfe der gekauften Produkte zweifelsfrei klären, ob es sich um Originalsoftware oder Raubkopien handelt, und dann gegen die ermittelten Anbieter illegaler Software gezielt vorgehen."

Der Produktidentifikationsservice (PID) von Microsoft überprüft in einem weiteren Schritt die herausgefilterten Angebote sorgfältig auf ihre Echtheit. "Durch die Zusammenarbeit mit den Markenschutzexperten von OpSec Security konnten wir bereits große Erfolge im Kampf gegen Online-Piraterie erzielen", sagt Joachim Rosenoegger, Anti-Piracy Investigator bei Microsoft Deutschland.
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