Selbstmord-Serie: France Telecom-Vize degradiert
Binnen der letzten 18 Monaten haben sich insgesamt 24 Mitarbeiter des Unternehmens das Leben genommen. Erst in der vergangenen Woche wurde ein 51-Jähriger Familienvater tot aufgefunden. In einem Abschiedsbrief hatte er seiner Verzweiflung über die Arbeitsbedingungen bei seinem Arbeitgeber ausgedrückt.
Diese sollen auch bei anderen Selbstmördern eine Rolle gespielt haben. Zumindest ist die Quote deutlich höher als im Bevölkerungsdurchschnitt. Erst als die Regierung aufmerksam wurde und begann, Druck auf das Management auszuüben, wurde reagiert.
Wenes wird dabei offenbar eine Mitverantwortung angelastet. Er wurde auf einen niedrigeren Posten versetzt und soll sich nun um das Tagesgeschäft in Frankreich kümmern. Ersetzt wird er durch Stéphane Richard, der früher einen gehobenen Posten im Finanzministerium inne hatte.
Die Konzernführung setzte außerdem 500 geplante Versetzungen vorerst aus. Weiterhin rief man die Belegschaft auf, bei Kollegen auf Anzeichen von Depressionen zu achten. Das Arbeitsministerium entsandte außerdem einen Beobachter in den ehemaligen Staatskonzern.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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