Südkorea rüstet sich mit Sheriffs gegen Cyberwar
Laut einem Bericht der südkoreanischen Tageszeitung 'Korea Herald' sollen diese Cyber Sheriffs das Land vor Angriffen über das Internet schützen. Sie sollen Unternehmen und Behörden beratend zur Seite stehen, wenn es zu DDoS-Attacken kommt oder Cracker versuchen in Systeme einzubrechen.
Die Ausbildung soll von den Universitäten des Landes übernommen werden. Die Regierung forderte die Bildungseinrichtungen auf, entsprechende Angebote auszuarbeiten. Damit reagiert man auf die Attacken vom Juli, für die Nordkorea verantwortlich gemacht wurde. Allerdings konnte man dies bislang nicht nachweisen.
Ein Regierungssprecher erklärte, dass die Angriffe die Verletzlichkeit des Landes gezeigt hatten. Die Webseite der Regierung war für eine geraume Zeit nicht erreichbar, es gab allerdings keine nennenswerten Schäden. Zukünftig will man auf derartige Angriffe vorbereitet sein.
So soll der südkoreanische Geheimdienst die Führung übernehmen, wenn es zu einem Angriff kommt. Zudem stellt das Verteidigungsministerium eine Cyberwar-Einheit auf, die immer dann aktiv werden soll, wenn der Angriff von einem militärischen Gegner ausgeführt wird.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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