Großteil der Admins traut dem Virenscanner nicht

Viren & Trojaner Laut einer Studie trauen drei Viertel der Administratoren ihrem Virenscanner nicht über den Weg. Vor allem bei Zero-Day-Attacken glauben zwei Drittel nicht an den Erfolg eines herkömmlichen auf Signaturen basierenden Virenscanners. Das Unternehmen CoreTrace führte unter 226 Administratoren, CIOs und anderen Sicherheitsspezialisten eine Umfrage durch. CoreTrace stellt ebenfalls Sicherheitssoftware her, allerdings basiert diese auf einem Whitelist-Verfahren. So dürfen nur Anwendungen ausgeführt werden, die vorher definiert wurden.

Laut der Studie setzen aber trotzdem 89 Prozent der Befragten einen Virenscanner ein, da dieser immer noch "besser als gar nichts" sei. Andere Begründungen sind die Firmenrichtlinien über den Einsatz von Schutzprogrammen. Immerhin geben 40 Prozent an, bereits darüber nachgedacht zu haben, den Einsatz des Virenscanners wieder rückgängig zu machen, da dieser die Systemleistung negativ beeinflusst.

Da in den letzten Jahren eine regelrechte Flut neuer Viren und Würmer eingesetzt hat, werden Virenscanner auf Basis von Signaturen immer unpraktischer. Aus diesem Grund arbeiten viele Sicherheitsfirmen bereits an Whitelist-Lösungen. Ein anderer Ansatz ist das Cloud Computing. Der Virenscanner würde dann mit Hilfe des Hash-Codes einer Datei über das Internet überprüfen, ob sie bereits auf einem anderen System als bösartig erkannt wurde.
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