England: Notebook mit 43.000 Schülerdaten verloren
Für die britische Datenschützbehörde (Information Commissioners Office) scheint der Fall klar zu sein. Bei diesem Vorfall handle es sich um eine Verletzung des gültigen Datenschutzgesetzes. Dieser erhebliche Datenverlust wäre vermeidbar gewesen, wenn man auf die Daten über das Netzwerk der Gemeinde zugegriffen hätte, teilte Anne Poole von der Datenschützbehörde mit.
Ihrer Meinung nach solle man die Speicherung von größeren Datenmengen auf tragbaren Geräten vermeiden. Derartig Handhabungen stellen ein unnötiges Risiko dar, teilt Poole mit.
Der Rechner soll sich in einem verschlossenen Büroraum befunden haben. Auf eine entsprechende Verschlüsselung wurde jedoch verzichtet.
Die Vorsitzende des Stadtrats von Wigan, Joyce Redfearn, hat mittlerweile eine Verpflichtungserklärung unterschrieben. Künftig werde man die Datensätze auf tragbaren Geräten verschlüsseln und die jeweiligen Mitarbeiter entsprechend über die Datenschutzbestimmungen unterrichten, hieß es.
Das Einhalten dieser Voraussetzungen soll durch entsprechende Kontrollen gewährleistet werden, teilt ZDNet mit.
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