HP: Datenverlust bei Windows Home Server begrenzt

Windows Microsofts Windows Home Server hat ein Problem. Das Betriebssystem hat einen Fehler, der dafür sorgt, dass bei der parallelen Nutzung mehrerer Festplatten Daten verloren gehen können, wenn man Dateien aus Programmen auf einem Client-PC direkt über das Netzwerk auf dem Server abspeichern will. Bisher ist vollkommen unklar, wie weitreichend die Auswirkungen des Fehlers sind. Microsoft selbst hat zwar die Liste der unter Umständen betroffenen Produkten immer weiter verlängert und einen Patch versprochen, pocht aber darauf, dass nur wenige Anwender tatsächlich mit dem Problem zu kämpfen haben. Für viele Kunden bedeutete die Nachricht, dass ihr Server Schwierigkeiten beim Sichern von Dateien haben könnte, aber nichts Gutes.

Tatsächlich treten aber nur in sehr kleinem Rahmen Probleme mit Datenverlust aufgrund des in Microsofts Knowledge Base Eintrag KB946676 beschriebenen Fehlers auf, bestätigt zumindest der Computerhersteller Hewlett-Packard, der der wichtigste Hardwarepartner der Redmonder beim Windows Home Server ist. In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass man nur ein kleiner Prozentsatz der Kunden von dem Problem betroffen ist.

Man habe Verständnis, dass die Kunden wegen der langen Wartezeit bis zur Veröffentlichung eines Updates ungeduldig sind, hieß es weiter. Microsoft hatte einen Patch versprochen, will sich aber laut HP bis Juni Zeit lassen, um wirklich alle Eventualitäten auszuschließen. Es seien ausführliche Tests notwendig, da komplexe Abhängigkeiten zu anderen Betriebssystemen und Anwendungen bestehen.

Der Hewlett-Packard MediaSmart Server ist das Flaggschiff-Produkt für den Windows Home Server. HP will bisher nur eine sehr geringe Zahl von Support-Anfragen bezüglich des möglichen Datenverlusts erhalten haben.
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