Angriffe aus Fernost auf deutsche Behördenrechner

Hacker Angeblich sind zahlreiche Behördencomputer in Baden-Württemberg einem verstärkten Aufkommen von Cyberattacken ausgesetzt. Ausgehen sollen die Angriffe aus China. Nun soll eine Abwehrmöglichkeit her. Wie Spiegel-Online mitteilte, benötigt das Bundesland Baden-Württemberg einen umfassenden Schutz gegen gezielte Spionage-Angriffe. Aus einem internen Bericht des Landesverfassungsschutzes aus der Abteilung für Spionageabwehr gehe hervor, dass die Trojaner-Attacken aus China stammen. Um genau zu sein, habe das Landesverwaltungsnetz Probleme in diesem Zusammenhang.

Vorwiegend sollen Mitarbeiter aus dem Behördenmittelbau das Ziel der Angriffe sein, hieß es. Gängigerweise werden die Computerschädlinge in Form von E-Mails an die Mitarbeiter zielgerichtet verschickt.

Abgesehen von den Behördencomputern in Baden-Württemberg konnte man zudem erste Funde vorweisen. Schadcode habe man bereits im Kanzleramt, im Auswärtigen Amt, im Bundeswirtschafts- und im Bundesforschungsministerium gefunden.

Sofern sich die Malware erst einmal Zugriff auf die Rechner der Behörden verschafft hat, könnten daraus umfassende Folgen erwachsen. Beispielsweise könnten auf diese Weise sensible Informationen nach Fernost geschleust werden, teilte man mit.

Eine entsprechende Software soll nun die Spitzelprogramme ausfindig machen und die Systeme entsprechend schützen.
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