Opera: Webserver in Opera Unite ist kein Risiko
So sagte der Chef der norwegischen Browserschmiede, Jon von Tetzchner, in einem Interview mit 'Network World', dass es der in Opera 10 enthaltene Webserver schwieriger machen wird, in Computersysteme einzudringen und nicht, wie von Sicherheitsexperten behauptet, einfacher. Sie gehen davon aus, dass Opera Unite die Angriffsfläche für Hacker vergrößert.
Laut Tetzchner ist es für die Kriminellen nicht lohnenswert, in ein einzelnes Opera-Unite-System einzudringen, da die Informationen nicht zentral an einer Stelle abgelegt sind. Dadurch, dass sie auf zahlreichen Rechnern verstreut lagern, wäre ein Einbruch in Millionen von Systemen notwendig.
Allerdings kann man die Argumentation des Opera-Chefs auch negativ auslegen. So würde eine Sicherheitslücke in Opera Unite mehrere millionen Rechner angreifbar machen. Tetzchner versprach jedoch, großen Aufwand betreiben zu wollen, um die neue Funktion so sicher wie möglich zu gestalten.
Weitere Informationen: Opera Unite
Download: Opera Unite Alpha für Windows
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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