iPhone 3GS: Kunden beklagen verkürzte Akkulaufzeit

Handys & Smartphones Apples neues iPhone 3GS muss offenbar mit einem gegenüber dem ersten Modell verkleinerten Akku auskommen, mit dem es so manchen Arbeitstag nicht ohne ein erneutes Aufladen übersteht. Gerade die Laufzeit ist ein Problem bei dem Gerät. Die 'LA Times' berichtet, dass sogar Apple seinen Kunden wegen der kurzen Akkulaufzeit des iPhone 3GS empfiehlt, einige Funktionen abzuschalten, um einen Ausfall des Geräts wegen entleertem Stromspeicher in unpassenden Situationen zu vermeiden. Unter anderem rät Apple zu einer Abschaltung des als wichtigstes Feature verbauten UMTS-Modems.

Nach Angaben der Firma iFixit, die sich auf die Reparatur von Apple-Produkten spezialisiert hat, enthält des iPhone 3GS einen um rund 15 Prozent kleineren Akku als er im ersten Modell zu finden war. Offenbar hat Apple den Akku unter anderem deshalb verkleinert, um das gesamte Handy kleiner und dünner gestalten zu können.

Die Gründe für die im Vergleich zum ersten iPhone doch deutlich verkürzte Laufzeit sind allerings vielfältig. So sorgt die Verwendung des Geräts als Internet-Zugangspunkt dafür, dass die Kunden häufiger per UMTS auf Daten aus dem Netz zugreifen, wofür unter anderem der als größter Stromfresser auszumachende Bildschirm praktisch ständig in Betrieb ist.

Auch die Verwendung für den Betrieb von Programmen von Drittanbietern kann für eine Verkürzung der Laufzeit sorgen, schließlich ist die Software nur selten optimiert worden. Sie belastet deshalb oft den beim 3GS außerdem auch noch schnelleren Prozessor stärker, was zu einer Erhöhung des Stromverbrauchs führen kann. Auch viele andere Smartphones haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.
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