NASA stellt die Erdoberfläche im Detail ins Netz
Die Global Digital Elevation Map (GDEM) umfasst 99 Prozent der Erdoberfläche. Bisher standen lediglich die Daten der Shuttle Radar Topography Mission als beste topographische Kartierung der Erde zur Verfügung, die rund 80 Prozent im Detail abdeckte. Probleme hatte diese bei einigen Wüsten und steilen Berghängen.

GDEM-Bild der Himalaja-Gletscher
Zur Erstellung der neuen Karte kam das von Japan konstruierte Advanced Spaceborne Thermal Emission and Reflection Radiometer (Aster) zum Einsatz. Dieses befindet sich an Bord des Terra-Satelliten. Isgesamt 1,3 Millionen Aufnahmen des Systems wurden für das GDEM-Projekt ausgewertet.
Das Höhenraster kommt mit einer Auflösung von 30 Metern pro Messpunkt daher. Damit soll das Projekt zahlreichen Forschungsdisziplinen, die genaue topographische Daten brauchen, neue Möglichkeiten erschließen. Die Daten können über das NASA-Archiv WIST oder über das japanische Zentrum für Erdvermessung abgerufen werden.
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Christian Kahle
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