Server: Umsätze brechen ein, Windows weiter vorn

Server Nach neuen Daten der Marktforscher von IDC sind die Verkäufe im Bereich der Server im ersten Quartal 2009 drastisch eingebrochen. Auch Microsoft hat unter diesem Abwärtstrend zu leiden und musste sogar größere Einbußen hinnehmen als die Konkurrenz von Linux und Unix. Nach Angaben von IDC sanken die Einnahmen aus dem Server-Vertrieb gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 24,5 Prozent auf nun 9,9 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der ausgelieferten Server-Systeme fiel um 26,5 Prozent auf nur noch knapp 1,5 Millionen.

Microsoft trifft der Abschwung bei Servern besonders hart. So gingen die Umsätze aus dem Verkauf von mit Windows ausgerüsteten neuen Servern in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 um 28,9 Prozent zurück. Insgesamt wurden jedoch noch immer 3,7 Milliarden US-Dollar eingenommen, was den Windows-Servern den Spitzenplatz beschert.

Die Umsätze bei Unix-Servern fielen um 17,5 Prozent auf nun 3,3 Milliarden, während auch bei Linux-Servern ein Rückgang von 24,8 Prozent auf jetzt 1,4 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen war. Vor allem im Segment der günstigen Server, die in großen Mengen eingesetzt werden, gab es die größten Verluste.
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