Patentverletzung: Microsoft soll Millionenstrafe zahlen

Microsoft Wie am gestrigen Mittwoch bekannt wurde, ist der Softwareriese Microsoft von einem Gericht im US-Bundesstaat Texas zu einer Schadenersatzzahlung von 200 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Der Grund: Patentverletzung. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Microsoft ein Patent der kanadischen Softwareschmiede i4i Ltd. verletzt hat. Microsoft selbst hat die Anschuldigungen des Konkurrenten bereits im Laufe des Prozesses immer wieder zurückgewiesen und angekündigt, das Urteil anzufechten.

Das Patent, welches Microsoft nach Ansicht von i4i sowohl in der Bürosoftware Word, als auch im Betriebssystem Windows Vista verletzt, befasst sich mit der Veränderung von Dokumenten und beschreibt eine Möglichkeit, Inhalt und Stil des Dokuments separat voneinander zu bearbeiten.

"Die Beweislage hat klar gemacht, dass wir das Patent von i4i nicht verletzen und dass das Patent ungültig ist", so ein Microsoft-Sprecher. "Wir sind uns sicher, dass das Schadenersatzurteil nicht gerechtfertigt ist und werden daher das Gericht ersuchen, den Urteilsspruch aufzuheben."
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