MS nennt verbotene Software für Handy-Marktplatz
Die Entwickler dürfen demnach keine Voice-over-IP-Applikationen zum Download anbieten, die über das Mobilfunknetz funktionieren. VoIP-Lösungen, die hingegen lediglich über WLAN genutzt werden können, möchte Microsoft jedoch vermutlich zulassen. Verboten sind darüber hinaus Anwendungen, die größer als zehn Megabyte sind.
Die Liste von Anwendungen, die Microsoft nicht für den Windows MarketPlace for Mobile zulassen wird, umfasst auch Programme, die den Kunden das Einkaufen auf anderen Handy-Marktplätzen erlauben, oder die den Standard-Browser, -Suchanbieter oder -Multimedia-Player ändern.
Weitere verbotene Anwendungen umfassen Programme, die den voreingestellten SMS-Dienst oder das MMS-Interface verändern. Damit möchte man sicherstellen, dass die Richtlinien für Kurznachrichten und MMS auf allen Windows Mobile-Handys eingehalten werden.
Der Handy-Marktplatz von Microsoft ist einer der Bestandteile des neuen Handy-Betriebssystems Windows Mobile 6.5, welches im zweiten Halbjahr 2009 veröffentlicht werden soll. Wie auch im App Store von Apple, können Entwickler über den Marktplatz sowohl kostenpflichtige, als auch kostenlose Anwendungen anbieten.
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