Karlsruhe: Bürgermeister genehmigt eSport-Event

Recht, Politik & EU Die Electronic Sports League (ESL) kann ihre für den 5.Juni geplante Veranstaltung in Karlsruhe durchführen. Das berichtete das lokale Magazin 'KA-News' unter Berufung auf eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Ursprünglich sollte das Event Ende März in Stuttgart stattfinden. Der dortige Oberbürgermeister Wolfgang Schuster untersagte die Durchführung allerdings. Er stellte dabei eine Verbindung zwischen Spielen wie Counter-Strike und dem kurze Zeit vorher stattgefundenen Amoklauf in Winnenden her.

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech hatte nun auch Bedenken gegen die Durchführung der Veranstaltung in Karlsruhe angemeldet. Allerdings beugte sich Heinz Fenrich, Oberbürgermeister der Stadt, dem Druck von Seiten der Landesregierung nicht und genehmigte das Event.

Zu der Entscheidung habe unter anderem eine Beratung mit Fachleuten und der Bundeszentrale für politische Bildung getroffen beigetragen, hieß es. Letztere organisiert mit der Eltern-LAN beispielsweise eine Informationsveranstaltung für Eltern, die in das eSports-Event eingebettet ist. Eltern und Lehrern würde hier eine gute Möglichkeit geboten, mehr über die Freizeitaktivitäten der Jugendlichen zu erfahren.
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