Drei Viertel aller Firmen-Laptops enthalten Pornos

Wirtschaft & Firmen Die meisten Notebooks, die Beschäftigten von ihren Arbeitgebern zur Verfügung gestellt werden, enthalten ausreichend Material, um eine Kündigung zu rechtfertigen. Das fanden die Marktforscher vom Ponemon Institute bei einer anonymen Untersuchung der Geräte von 3.100 Beschäftigten aus dem IT-Bereich heraus. Drei Viertel der Rechner enthielten dabei pornographische Videos oder Fotos beziehungsweise Bookmarks entsprechender Angebote im Internet.

Auf zwei Drittel der Rechner wurden außerdem Spuren einer "unangebrachten Kommunikation mit anderen Beschäftigten" gefunden - von E-Mails mit Pornobildchen bis zu Chatlogs sexueller Natur, so die Marktforscher.

Während die Arbeitgeber ihren Beschäftigten den Pornokonsum als Pausenbeschäftigung vielleicht noch gönnen, dürften sie bei einem anderen Thema hellhörig werden: Auf immerhin 63 Prozent der untersuchten Notebooks fanden sich konkrete Hinweise, dass Mitarbeiter nach einer neuen Stelle Ausschau halten. Die Bandbreite reichte hier von Links auf Job-Börsen bis hin zu E-Mails, in denen bereits konkret über eine Anstellung verhandelt wurden.

Für die Studie wurden die Rechner von Beschäftigten aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Mexiko und Brasilien untersucht. Der Auftraggeber war Dell. Der Computer-Hersteller wollte unter anderem herausfinden, welche Motivation Beschäftigte haben könnten, die Speichermedien ihrer Arbeits-Rechner zu verschlüsseln.
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