Schweiz: Porno-Downloads überlasten Behördennetz
Zuvor hatte die Aufsichtsbehörde eine Untersuchung wegen "der Nutzung nicht-beruflicher Sites" im Internet gegen ihn eröffnet, berichtete der 'Tagesanzeiger'. Etwa 30 weitere Angestellte des Kantons stehen außerdem im Verdacht, an ihrem Arbeitsplatz Pornos aus dem Netz geladen zu haben.
Dabei hat es sich allerdings offenbar nicht um eine gelegentliche Nutzung entsprechender Inhalte gehandelt. Die IT-Abteilung der Verwaltung war den Porno-Konsumenten auf die Schliche gekommen, als sie nach der Ursache für eine Überlastung des Netzwerkes suchte.
Der Richter führte laut der Zeitung an, er sei sich sicher, dass sein Vorgehen nicht von strafrechtlicher Bedeutung gewesen sei und auch seiner Arbeit nicht geschadet hätte. Trotzdem habe er sich nach 30 Jahren Dienst zum Rücktritt entschlossen, um Kritiken an den Justizbehörden zuvor zu kommen. Gegen die anderen fraglichen Angestellten wurden Disziplinarverfahren eingeleitet, hieß es.
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Christian Kahle
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