Studie: Der PC ist die wichtigste Spieleplattform

Spiele Laut der PC Gaming Alliance ist der PC weiterhin die wichtigste Spieleplattform. Die Hersteller von Konsolen behaupten oft das Gegenteil, doch aktuelle Zahlen belegen, dass der PC noch lange nicht tot ist. Demnach wurden 2008 rund 11 Milliarden US-Dollar mit PC-Spielen umgesetzt. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, wo Konsolen kaum verbreitet sind, ist der PC weiterhin die Plattform Nummer 1. Aber auch in Nordamerika und Westeuropa führt der PC - sechs Milliarden US-Dollar konnten in diesen Regionen mit Spielen umgesetzt werden.

Zur PC Gaming Alliance gehören unter anderem Unternehmen wie Dell, Intel, Activision-Blizzard, AMD und Epic Games. Der Chef der Allianz, Randy Stude, freut sich darüber, dass PC-Spiele schon längst über den klassischen Handel hinausgewachsen sind. Obwohl sich Sony und Microsoft stark bemühen, bietet der PC auch weiterhin die stabilste Online-Plattform.

So generiert das bekannte Online-Rollenspiel "World of Warcraft" allein mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz. Im asiatischen Raum ist zudem der Handel mit virtuellen Gütern sehr beliebt. Im westlichen Raum dagegen werden inzwischen viele Einnahmen über Online-Plattformen wie Steam erzielt. In vielen Studien werden diese Umsätze noch nicht berücksichtigt.

Die PC Gaming Alliance hat erklärt, dass die weltweite Wirtschaftskrise derzeit noch keinen Einfluss auf die Spielebranche hat. Allerdings geht das weltweite Wachstum bei PC-Hardware zurück. Dies wird auf lange Sicht auch Auswirkungen auf die Entwicklung von Spielen haben. Durch einen stärkeren Ausbau der Online-Infrastruktur in Schwellenländern will man dies zumindest teilweise kompensieren.
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