Marktforscher: Wirtschaftskrise bremst Mac-Verkäufe

Wirtschaft & Firmen Die Wirtschaftskrise hat offenbar auch Auswirkungen auf die Verkaufszahlen bei Apple. Nachdem das Wachstum der Mac-Absatzzahlen in den letzten Monaten immer höher lag als bei Windows PCs, zeigte sich im Januar ein anderes Bild. Nach Angaben der Marktforscher von der NPD Group sank die Zahl der im amerikanischen Einzelhandel verkauften Mac-Systeme im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres um sechs Prozent. Der Umsatz ging um 11 Prozent zurück. Bei den Windows-PCs gab es im Jahresvergleich hingegen eine Zunahme um 11 Prozent.

Der Umsatz blieb auf dem Vorjahresniveau, weil die Kunden angesichts der wirtschaftlichen Flaute vor allem preisgünstige Modelle bevorzugten, so NPD-Analyst Stephen Baker laut 'InformationWeek'. Er nannte als Grund für die sinkenden Verkäufe bei Apple die Preise und das Ausbleiben einer Aktualisierung des iMac.

Seiner Auffassung nach bevorzugen preisorientierte Kunden einen Windows-PC aus dem Low-End-Bereich. Apple-Fans hingegen würden mit dem Neukauf eher abwarten, bis sich die Wirtschaftslage wieder bessert. Es gebe aber kaum Apple-Kunden, die nun auf einmal PCs erwerben - die Leute kaufen einfach nicht, so Baker.

Einige Apple-Nutzer würden zudem statt eines hochwertigen iMac-Desktops lieber auf die zuletzt im Preis gesenkten MacBook-Modelle wechseln, was ebenfalls Einfluss auf die Höhe der Umsätze haben würde, erklärte Baker weiter. Die NPD Group verfolgt jedoch nur die Einzelhandelsverkäufe, was zwar die Apple Stores mit einschließt, nicht aber den Online-Vertrieb.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!