Marktforscher: Wirtschaftskrise bremst Mac-Verkäufe
Nach Angaben der Marktforscher von der NPD Group sank die Zahl der im amerikanischen Einzelhandel verkauften Mac-Systeme im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres um sechs Prozent. Der Umsatz ging um 11 Prozent zurück. Bei den Windows-PCs gab es im Jahresvergleich hingegen eine Zunahme um 11 Prozent.
Der Umsatz blieb auf dem Vorjahresniveau, weil die Kunden angesichts der wirtschaftlichen Flaute vor allem preisgünstige Modelle bevorzugten, so NPD-Analyst Stephen Baker laut 'InformationWeek'. Er nannte als Grund für die sinkenden Verkäufe bei Apple die Preise und das Ausbleiben einer Aktualisierung des iMac.
Seiner Auffassung nach bevorzugen preisorientierte Kunden einen Windows-PC aus dem Low-End-Bereich. Apple-Fans hingegen würden mit dem Neukauf eher abwarten, bis sich die Wirtschaftslage wieder bessert. Es gebe aber kaum Apple-Kunden, die nun auf einmal PCs erwerben - die Leute kaufen einfach nicht, so Baker.
Einige Apple-Nutzer würden zudem statt eines hochwertigen iMac-Desktops lieber auf die zuletzt im Preis gesenkten MacBook-Modelle wechseln, was ebenfalls Einfluss auf die Höhe der Umsätze haben würde, erklärte Baker weiter. Die NPD Group verfolgt jedoch nur die Einzelhandelsverkäufe, was zwar die Apple Stores mit einschließt, nicht aber den Online-Vertrieb.
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