Microsoft macht Gerüchte um eigene Handys hinfällig
Andy Lees, Senior Vice President der Sparte für Mobile Kommunikation, erklärte während eines Konferenzgesprächs mit Finanzanalysten, dass man die Zahl der Hardware-Spezialisten für Windows Mobile jüngst zwar erhöht habe, aber nicht um letztlich eigene Smartphones zu entwickeln, berichtet Microsoft-Spezialistin Mary-Jo Foley.
Stattdessen wolle man den Hardware-Partnern mehr Unterstützung bei der Integration von Windows Mobile in ihre Endgeräte bieten. Dadurch sollen die technische Basis, das Betriebssystem und die entsprechenden Online-Dienste besser harmonieren, was letztlich ein runderes Nutzungserlebnis zur Folge hat.
Lees widersprach der Meinung einiger Analysten, der einzige Weg zum Erfolg seien Smartphones, bei denen sowohl Software, als auch Hardware aus einer Hand stammen. Anders als zum Beispiel Apple mit seinem iPhone wolle Microsoft den Kunden eine breite Auswahl von Telefonen seiner Hardware-Partner anbieten.
Durch eine Anpassung von Betriebssystem und Software an das jeweilige Gerät soll ein änliches Ergebnis erzielt werden, wie bei der Bereitstellung durch einen einzigen Anbieter. Lees bekräftigte allerdings, dass die Konzentration auf eine bessere Integration von Hard- und Software ein neues Kapitel in der Geschichte von Windows Mobile darstellt.
Ähnliche Schritte unternahm Microsoft jüngst auch im PC-Bereich, wo man im Rahmen der Arbeit am Vista-Nachfolger Windows 7 deutlich enger mit den Hardware-Herstellern kooperiert. Letztlich sollen so Windows-basierte Produkte entstehen, die sich dennoch durch einzigartige Funktionen und Eigenschaften von der Konkurrenz unterscheiden.
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