Kernwaffenforscher vermissen 67 Rechner & Handys
Das geht aus einem Bericht der Atomsicherheitsbehörde beim US-Energieministerium hervor, der von der Bürgerrechtsorganisation Project on Government Oversight veröffentlicht wurde. Dessen Authentizität wurde von einem Sprecher des Forschungszentrums bestätigt.
Dessen Angaben zufolge seien auf den fraglichen Geräten allerdings keine geheimen Daten enthalten gewesen, die direkt die Kernwaffenforschung betreffen. Allerdings könnten durchaus persönliche Informationen über Mitarbeiter gespeichert gewesen sein, hieß es.
Wie in dem Bericht ausgeführt wurde, hatte ein Wissenschaftler der Einrichtung im letzten Jahr beispielsweise drei Rechner mit nach Hause genommen, um dort seine Arbeit fortzusetzen. Bei einem Einbruch in dessen Haus wurden die Geräte entwendet.
Einem anderen Mitarbeiter kam dessen Blackberry abhanden, als er sich gerade in einem als "sensibel" eingestuften, anderen Land aufhielt. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Inventur, die in den letzten Monaten in Los Alamos durchgeführt wurde.
Dabei stellte sich heraus, dass nur einer von drei Rechnern, die aus den Häusern von Mitarbeitern entwendet wurden, dort auch mit Genehmigung der jeweiligen Vorgesetzten aufbewahrt werden durften. Das Forschungszentrum wies aber darauf hin, dass alle als geheim eingestuften Daten auf einem abgeschlossenen Rechnerverbund gespeichert sind, der nicht mit anderen Systemen in Verbindung steht.
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Christian Kahle
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