WLANs potenziell lohnendes Angriffsziel für Würmer
Das Risiko liegt in möglichen Sicherheitslücken in der Firmware von WLAN-Routern verborgen, heißt es in einer Untersuchung, die von einer internationalen Forschergruppe unter dem Dach der National Academy of Sciences aus den USA durchgeführt wurde.
Die Würmer können demnach einen Router infizieren und durch überlappende Funkzellen auf andere Systeme übergreifen. Ganze Stadtgebiete lassen sich so infizieren, wenn ausreichend Router mit der selben Sicherheitslücke verfügbar sind.
"Binnen sechs bis 24 Stunden kann man den größten Teil des Netzes unter Kontrolle bekommen", sagte Alessandro Vespignani, Professor an der Indiana University's School of Informatics. Die gute Nachricht sei allerdings, dass sich mit einer Absicherung bereits einiger Systeme an den richtigen Stellen eine Ausbreitung eindämmen lasse.
Laut Vespignani sei es wichtig, dass die stärksten Verschlüsselungen aktiviert werden. Dies ist inzwischen bereits bei vielen Anbietern der Fall. Allerdings gebe es immer noch eine ganze Reihe von Anwendern, die völlig offene Access Points betreiben, was meist an mangelnden Kenntnissen über die Technologie liegt.
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Christian Kahle
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