ASUS: Eee PC-Verkaufszahlen schlechter als gedacht

Wirtschaft & Firmen Der Absatz von Eee PCs, aber auch von anderen Produkten des Hardware-Herstellers ASUS, läuft bei weitem nicht so gut, wie das Unternehmen zuletzt erwartete. Deshalb veröffentlichte man nun eine neue Prognose zu den Absatzzahlen. Demnach ist bei der Vorlage der Quartalszahlen damit zu rechnen, dass 1,4 Millionen bis 1,5 Millionen Eee PC abgesetzt wurden. Das wären rund 300.000 weniger als in den ursprünglichen Schätzungen angegeben.

Ähnlich verhält es sich bei den Verkaufszahlen anderer Notebooks. Hier rechnet man nun mit einem Ergebnis von 1,5 Millionen bis 1,6 Millionen Stück - das sind 200.000 bis 300.000 weniger als erwartet. Der Rückgang im Mainboardgeschäft soll statt 10 nun 20 Prozent betragen.

Das Management habe nach eigenen Angaben nicht damit gerechnet, dass sich die anhaltende Wirtschaftskrise so stark auf die Verkaufszahlen auswirken werden, hieß es. Hinzu kamen unerwartete Schwankungen des Eurokurses gegenüber dem Dollar.

In Reaktion auf die schlechten Ergebnisse wolle man nun dafür sorgen, dass die Lagerbestände reduziert und die Ausgaben gesenkt werden. Auch die Größe der Belegschaft werde einer Prüfung unterzogen. Für 2008 beschloss das Management außerdem, seine Bezüge um 60 Prozent zu reduzieren, weiterhin verzichtet man zukünftig auf 30 Prozent des vereinbarten Gehalts, bis sich die Geschäftslage wieder verbessert hat.
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