WestLB: Daten versehentlich an Fremde verschickt

Datenschutz Bei der Westdeutschen Landesbank (WestLB) kam es durch die Unachtsamkeit einer Mitarbeiterin zu einer Datenpanne. Diese sandte Kundendaten aus Versehen an einen Außenstehenden. Die Ursache des Vorfalles liegt allerdings in einem Verstoß der Beschäftigten gegen die internen Datenschutzrichtlinien begründet, berichtete der 'Westdeutsche Rundfunk'. Die Frau wollte sich demnach eine Datei per E-Mail nach Hause schicken, um dort ihre Arbeit fortzusetzen.

Durch einen Buchstabendreher in der E-Mail-Adresse landeten die Informationen aber bei einem anderen Internet-Nutzer. Bei diesem wurde die Datei, die Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner wichtiger Firmenkunden, aber keine Kontodaten, enthielt, unter Beisein eines Datenschutzbeauftragten gelöscht.

Der Empfänger hatte sich selbst bei der WestLB gemeldet und von dem Vorfall berichtet, nachdem er die Datei in seinem E-Mail-Postfach gefunden hatte. Die Bank prüft den Angaben zufolge, juristisch gegen die Mitarbeiterin vorzugehen.
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