Erstmals mehr iPhones als Windows Mobile-Geräte

Windows Phone Microsoft-Chef Steve Ballmer relativierte den Erfolg von Apples iPhone bisher damit, dass letztlich mehr Windows Mobile-Geräte verkauft werden. Dies ist nun vorbei. Bei den Marktanteilen für Smartphone-Betriebssysteme schob sich der Konkurrent aus Cupertino nun auf Platz drei und verdrängte damit Microsoft auf den vierten Rang. Im dritten Quartal wurden weltweit 4,72 Millionen iPhones mit einer speziellen Variante von Mac OS X abgesetzt, das entspricht einem Anteil von 12,9 Prozent.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es erst 3,4 Prozent. Dem stehen 4,05 Millionen verkaufte Windows Mobile-Smartphones gegenüber. Microsofts Marktanteil sank im Jahresvergleich von 12,8 Prozent auf 11,1 Prozent, so eine aktuelle Marktanalyse von Gartner.

An der Spitze steht weiterhin Symbian, das auf 18,18 Millionen verkauften Geräten läuft. Erstmals seit langem machen Symbian-Handys nicht mehr die Hälfte des Smartphone-Sektors aus. Der Marktanteil sank von 63,1 Prozent auf 49,8 Prozent. Research in Motion konnte seine Position mit 5,8 Millionen verkauften Blackberries hingegen von 9,7 Prozent auf 15,9 Prozent ausbauen.

Trotz der Einführung des G1-Handys mit Googles Android-Plattform verzeichnete auch Linux einen Rückgang der Marktanteile von 8,8 Prozent auf 7,2 Prozent. 2,62 Millionen Smartphones wurden in den letzten drei Monaten zusammen mit dem freien Betriebssystem verkauft.
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