Absatzprobleme: Adobe entlässt 600 Beschäftigte
Im November hatte Adobe die Version 4 seiner Creative Suite vorgestellt. Das Software-Paket ist die größte Einnahmequelle des Unternehmens. Die Verkaufszahlen blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück, was vor allem auf die Wirtschaftskrise und die daraus folgende Zurückhaltung bei Investitionen zurückgeführt wird.
Ursprünglich hatte man für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 925 Millionen bis 955 Millionen Dollar angestrebt. Nach vorläufigen Prognosen auf Basis der aktuellen Entwicklung werden aber wohl nur 912 Millionen bis 915 Millionen Dollar erreicht.
Das Management sieht deshalb eine Notwendigkeit, die Ausgaben im operativen Geschäft zu reduzieren. Dem Fallen 8 Prozent der Arbeitsplätze zum Opfer. Außerdem ist eine Restrukturierung geplant, die einen stärkeren Fokus auf strategische Prioritäten zum Ziel hat.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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