Angespielt: "Call of Duty: World at War" - Action pur

Realismus? Nein, danke.


Wer bei "World at War" ein realistisches Kriegsspiel erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Zwar stehen insgesamt 33 Waffen zur Verfügung, die originalgetreu nachgebildet wurden, doch der Umgang damit ist alles andere als realistisch. Maschinengewehre verziehen kaum, Scharfschützengewehre produzieren kaum einen Rückstoß.


Besonders gut gefallen hat uns der Flammenwerfer, mit dem sich MG-Nester und andere feindliche Stellungen hervorragend ausräuchern lassen. Zudem kann hohes Gras, in dem sich die Japaner gern verstecken, einfach abgebrannt werden. Die Waffe muss zudem niemals nachgeladen werden - nur etwas Abkühlung ist ab und zu Pflicht.

Ein kleines Bisschen Realismus findet man im Verlauf des Spiels allerdings doch. So kann beim Zielen mit dem Scharfschützengewehr die Luft angehalten werden, um besser treffen zu können. Bei normalen Waffen zielt es sich zudem über Kimme und Korn wesentlich besser, vor allem über größere Distanzen hinweg.

Grafik und Sound


Grafisch hat sich im Vergleich zu Call of Duty 4 nicht viel getan. Das ist allerdings auch nicht nötig, denn "Modern Warfare" sieht einfach gut aus. Vor allem die Lichteffekte der Leuchtraketen, die nachts den Wald erhellen, haben uns besonders gut gefallen.

Call of Duty 5: World at WarCall of Duty 5: World at WarCall of Duty 5: World at WarCall of Duty 5: World at War

Auch soundtechnisch ist Call of Duty 5 gut gelungen. Zwar könnten die Effekte der Waffen noch etwas kerniger sein, doch der allgemeine Kriegslärm überzeugt. Anfangs nimmt man das umliegende Geschrei noch wahr - im Laufe des Spiels stumpft man allerdings etwas ab und nimmt diese Geräusche kaum noch auf.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was der Koop-Modus zu bieten hat.
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