Preise für LCD-TVs um bis zu 37 Prozent gesunken
Das geht aus aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens DisplaySearch hervor, die sich auf die globalen Angebote bei Internet-Händlern stützen. Der stärkste Preisverfall wurde demnach in Europa registriert, wo LCDs im Schnitt um 30 Prozent billiger wurden.
Auch in China und den USA wurde ein zweistelliger Preisverfall beobachtet: Die Kosten für ein Display gingen hier um 20 bzw. 16 Prozent zurück. In Japan gab es mit einem Minus von 4 Prozent hingegen eine relative Stabilität.
Bis auf wenige Ausnahmen fielen die Preise stärker, je größer die Displays wurden. So sanken beispielsweise die Anschaffungskosten für Fernseher mit 46 und 52 Zoll Bilddiagonale in Europa um 37 und 36 Prozent. 20-Zoll-Monitore wurden hingegen meist nur im einstelligen Prozentbereich billiger.
Der Preisverfall bei Plasma-Fernseher lag nach Angaben der Marktforscher mit einem weltweiten Durchschnitt von 27 Prozent noch deutlich höher. Das liegt allerdings zum Teil daran, das die Geräte meist in größeren Formaten zu haben sind. Röhrengeräte, die bereits auf einem recht niedrigen Preisniveau angekommen sind, wurden in den letzten zwölf Monaten um 4 Prozent teurer.
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Christian Kahle
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