Symantec: Für Software zahlt man bald pro Nutzung

Sicherheit & Antivirus Beim Sicherheitsdienstleister Symantec geht man davon aus, dass die wachsende Verbreitung von Virtualisierungstechnologien zu einem Umdenken in der Abrechnung von Lizenzgebühren für kommerzielle Software führen wird. Wie Symantec gegenüber Silicon.com verlauten ließ, rechnet man fest damit, dass bisher auf Jahre oder Monate ausgelegte Lizenzen bei virtualisierten Anwendungen durch eine Tages-, Stunden- oder gar Sekunden-basierte Abrechnung abgelöst werden. Mit Hilfe der Virtualisierung lässt sich schließlich genauestens ermitteln, wie lange der Kunde eine Software nutzt.

Ken Berryman von Symantec erklärte, dass man die Zahl der Lizenzen dank Virtualisierungstechnologien genau an den Nutzungszeitraum anpassen könne. Es gebe viele Kunden, die sich ein solches Modell wünschen, weil sie so nur für die tatsächliche Dauer der Nutzung einer Software bezahlen müssten.

Noch gebe es aber unter den Softwareanbietern selbst einige Widerstände, die derart tiefgreifende Veränderungen bei traditionellen Lizenzmodellen verhindern. Heute könne man noch keine "Pay-per-Use"-Modelle anbieten, was sich aber aufgrund immer kürzer werdender Lizenzlaufzeiten bald ändern könne, hieß es weiter.
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