Cray baut Mini-Supercomputer für den Schreibtisch
Der Rechner wird ab einem Preis von 25.000 Dollar zu haben sein. In der maximalen Ausbaustufe kostet er 80.000 Dollar und ist dann mit acht integrierten Blade-Servern ausgestattet. Jeder von diesen arbeitet mit ein oder zwei Xeon-Prozessoren von Intel.

Der CX1 wird von Cray standardweise mit Microsofts neuem Supercomputer-Betriebssystem Windows HPC Server 2008 ausgeliefert. Dieses wird voraussichtlich in der kommenden Woche auf den Markt kommen. Entsprechend gestaltet sich auch der Termin für die Auslieferung der ersten Cray-Systeme.
Der Hersteller sieht das Aufgabengebiet des Rechners beispielsweise in der Unterstützung von Ingenieuren bei Simulationen und CAD-Anwendungen. Zur Zielgruppe gehören aber auch mittelständische Unternehmen, die kein separates Datenzentrum einrichten wollen, um ihren Beschäftigten einen Workgroup-Server bereitzustellen.
Cray war bisher für seine leistungsfähigen, kompakten Supercomputer bekannt. Diese wurden unter anderem häufig in den Filmstudios von Hollywood für die Arbeit an Spezialeffekten eingesetzt. Mit dem CX1 beschreitet das Unternehmen also Neuland. "Das ist das kleinste, was wir jemals gebaut haben", sagte Ian Miller, Senior Vice President bei dem Unternehmen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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