Playstation 3 sorgt für Milliardenverluste bei Sony

Sony Konsolen Die Playstation 3 sorgt bei Sony für Milliardenverluste. Das geht aus der Börsen- pflichtmeldung des Unternehmens vom 23. Juni 2008 hervor. Demnach liegen die bisherigen Verluste bei über 3,3 Milliarden US-Dollar. Offenbar besteht die Gefahr, dass die Investitionen in diese Spielekonsole nicht zurückfließen und damit die Profitabilität des gesamten Konzerns gefährdet wird. Laut dem Marktforschungsinstitut DFC Intelligence ist das Ausgleichen der Verluste sogar dann unwahrscheinlich, wenn man mit dem Gerät die Gewinnzone erreicht.

Für Sony bedeutet dies eine mittelschwere Katastrophe: Zwar machen die rund 8,5 Milliarden US-Dollar der Sparte nur 12 Prozent des Gesamtumsatzes aus, doch dank der guten Gewinne machte man damit rund 60 Prozent des Betriebsergebnisses aus. Vor allem der Verkauf von Zubehör und Spielen ist im Normalfall sehr profitabel.

Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt", ist die Situation bei Microsoft ähnlich. Auch hier soll die Spielesparte 12 Prozent des Gesamtumsatzes einfahren, jedoch sorgt sie auch für massive Verluste. Seit der Markteinführung im Jahr 2002 sollen sich diese auf über 7 Milliarden US-Dollar belaufen.

Doch obwohl dieses Geschäft beide Unternehmen stark gefährdet, machen sie weiter und liefern sich einen erbitterten Kampf um Marktanteile.

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