Display-Trend 16:9 - Hersteller froh, Kunden verwirrt

Monitore & Displays Immer mehr Hersteller bringen derzeit Notebooks und Monitore auf den Markt, deren Displays über ein Seitenverhältnis von 16:9 verfügen. Nach Ansicht von Marktforschern wird sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen, so dass bald fast nur noch derartige Displays geben wird. Das Marktforschungsunternehmen DisplaySearch geht davon aus, dass schon 2010 90 Prozent aller Notebooks mit einem 16:9-Bildschirm daher kommen werden. Im Desktop-Markt sieht man den Umschwung etwas weniger schnell kommen, dort sollen es 2010 "nur" 67 Prozent der Geräte sein.

Die Hersteller würden der kommenden Zeit nach und nach dafür sorgen, dass die bisher als Widescreen erhältlichen Panels mit einem Seitenverhältnis von 16:10 vom Markt verschwinden, prognostizierte DisplaySearch. Dies sei vor allem durch Einsparungen bei der Produktion von 16:9-Panels motiviert.

Für die Kunden dürfte die Umstellung jedoch einige Verwirrung mitbringen, wird es doch eine Zeit lang weiterhin Geräte mit 16:9 und 16:10 Displays parallel im Handel geben. Die Rechnung der Hersteller ist eigentlich recht einfach: bei einem Seitenverhältnis von 16:10 lassen sich 15 15,4-Zoll-Panels aus dem Substrat schneiden, bei 16:9 sind es hingegen ganze 18 15,6-Zoll-Panels.
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