Spanische Polizei verhaftet Hacker-Gruppe D.O.M
Nach Angaben der spanischen Polizei sollen die mutmaßlichen Täter insgesamt rund 21.000 Web-Seiten kompromittiert haben. Dabei wurden Botschaften hinterlassen und Online-Services sabotiert.
Geschädigt wurden Telekommunikationsunternehmen, Regierungsinstitutionen und Parteien in mehreren Ländern. Auch in die Systeme der US-Weltraumbehörde NASA seien die Verhafteten eingebrochen. Zum finanziellen Volumen des Schadens wurden noch keine Angaben gemacht.
Nach Angaben der spanischen Tageszeitung 'El Mundo' hätte die Gruppe nicht aus kriminellen Motiven gehandelt. Ein Redakteur der Publikation hatte im März Kontakt zu D.O.M. Dabei betonten die Mitglieder, dass es ihnen lediglich darum ginge, Administratoren Schwachstellen in ihren Anwendungen aufzuzeigen.
Die Behörden nahmen gezielte Ermittlungen gegen die Gruppe auf, nachdem kurz nach den Wahlen in Spanien Anfang März die Web-Seite der Partei Izquierda Unida kompromittiert wurde. Den Hackern drohen nun Freiheitsstrafen von maximal ein bis drei Jahren.
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Christian Kahle
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