Vodafone will mit zweifelhaften Umweltzielen glänzen
Dass eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz von Mobilfunkanlagen dringen geboten ist, hatte im letzten Jahr bereits eine Studie der Technischen Universität Chemnitz belegt. Die unter Leitung von Josef Lutz, Professor für Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit, durchgeführte Untersuchung hatte am Beispiel der Stadt Chemnitz gezeigt, das der Netzausbau den gesamten Fortschritt in Sachen Klimaschutz bei der Energieerzeugung durch Solarenergie aufzehrt.
Eine deutliche Reduzierung des Stromverbrauchs im Mobilfunk sei aber technisch durchaus möglich, immerhin läge der Wirkungsgrad der Basisstationen im einstelligen Prozentbereich, hieß es. Auch die Zellendichte oder die Sendeleistung könnten demnach in vielen Fällen verringert werden.
Die Studie stellte der herkömmlichen Sendeleistung eines Mobilfunkmastes von 20 Watt die bei lediglich 8 Watt liegende Funkstärke der Raumsonde Pioneer 10 gegenüber, deren Signale noch nach dem Verlassen des Sonnensystems empfangen wurden. "Sicher nutzte Pioneer 10 Richtfunk und der Empfänger auf der Erde war aufwendig. Aber trotzdem: Das war Stand der Technik von 1972, als Pioneer 10 gestartet wurde. Und heute wird für einige 100 Meter eine Sendeleistung von 20 Watt installiert", sagte Professor Lutz.
Der Mobilfunkkonzern O2, auf dessen Daten die Studie zum Teil beruhte, reagierte bereits kurz nach Veröffentlichung der Ergebnisse. Das Unternehmen kündigte an, in Kooperation zwischen der eigenen Forschungsabteilung und den Zulieferern nach stromsparenden Lösungen zu suchen.
Eine deutliche Reduzierung des Stromverbrauchs im Mobilfunk sei aber technisch durchaus möglich, immerhin läge der Wirkungsgrad der Basisstationen im einstelligen Prozentbereich, hieß es. Auch die Zellendichte oder die Sendeleistung könnten demnach in vielen Fällen verringert werden.
Die Studie stellte der herkömmlichen Sendeleistung eines Mobilfunkmastes von 20 Watt die bei lediglich 8 Watt liegende Funkstärke der Raumsonde Pioneer 10 gegenüber, deren Signale noch nach dem Verlassen des Sonnensystems empfangen wurden. "Sicher nutzte Pioneer 10 Richtfunk und der Empfänger auf der Erde war aufwendig. Aber trotzdem: Das war Stand der Technik von 1972, als Pioneer 10 gestartet wurde. Und heute wird für einige 100 Meter eine Sendeleistung von 20 Watt installiert", sagte Professor Lutz.
Der Mobilfunkkonzern O2, auf dessen Daten die Studie zum Teil beruhte, reagierte bereits kurz nach Veröffentlichung der Ergebnisse. Das Unternehmen kündigte an, in Kooperation zwischen der eigenen Forschungsabteilung und den Zulieferern nach stromsparenden Lösungen zu suchen.
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Christian Kahle
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