XP-Systeme häufig noch auf dem Stand des SP1

Windows In der vergangenen Woche verunsicherten zwei große Angriffe die Computer-Nutzer. Wir berichteten über einen Angriff auf tausende Webseiten, bei dem neben einer Lücke im RealPlayer auch eine zwei Jahre alte Sicherheitslücke in Windows XP ausgenutzt wurde. Auch die MBR-Rootkit-Installationen waren nur aufgrund dieser alten Sicherheitslücke möglich, für die Microsoft bereits im Jahr 2006 einen Patch zur Verfügung gestellt hat (siehe Security Bulletin MS06-014).

Dieser Fakt zeigt, dass viele XP-Systeme noch immer auf dem Stand des Service Pack 1 sind. Doch man kann dieser Tatsache auch eine positive Nachricht abgewinnen. Die jüngsten Angriffe zeigen, dass es für Hacker immer schwieriger wird, neue Attacken zu entwickeln. Stattdessen setzen sie auf alte Probleme, die eigentlich schon lange behoben sind, nur nicht bei allen Anwender.
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