iPhone: Reaktionen auf die einstweilige Verfügung

Telefonie Gestern Abend berichteten wir darüber, dass der Mobilfunkanbieter Vodafone eine einstweilige Verfügung gegen T-Mobile erwirkt hat. Offenbar will man gegen den exklusiven Vertrieb des iPhones vorgehen, der Verkauf wurde aber nicht untersagt. Inzwischen hat sich T-Mobile zu diesem Thema geäußert. Der Netzbetreiber gibt sich kampflustig und will nun Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen, um die rechtliche Situation rund um den exklusiven Vertrieb von Handys vor Gericht klären zu können. Außerdem erwägt man Schadensersatzforderungen in maximaler Höhe.

Das Unternehmen sieht die Bindung des iPhones an das T-Mobile-Netz sogar als Vorteil an. Nur dadurch ist es möglich, dass spezielle Tarife angeboten werden können, die den intensiven Datenfunktionen des Smartphones von Apple gerecht werden. Vodafone ist allerdings anderer Meinung - laut offiziellen Angaben nutzen bereits 5000 iPhone-Besitzer ihr Gerät im Vodafone-Netz.

Der Deutschland-Chef von Vodafone, Friedrich Joussen, befürchtet, dass auch andere Handy-Hersteller auf den Zug aufspringen könnten und Firmen wie Nokia und Motorola ihre Handys ebenfalls exklusiv bei nur einem Netzbetreiber anbieten. Dies würde die Zerfaserung des Mobilfunkmarktes noch weiter vorantreiben.
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